Blutampfer (Rumex sanguineus)
Diese in Italien weit verbreitete Wildpflanze findet man heute sehr häufig auf den Tellern renommierter Restaurants und gehört zu den beliebtesten Arten für die Microgreen-Produktion.
In ausgewachsener Form wächst sie natürlich auf den Wiesen der italienischen Halbinsel, doch es lohnt sich, sie dauerhaft im eigenen Garten anzubauen.
Neben ihrer außergewöhnlichen Pflegeleichtigkeit – sie benötigt praktisch keine besondere Kulturpflege – überzeugt sie durch ihre dekorative Erscheinung und ihren besonderen Geschmack. Im Vergleich zum gewöhnlichen Sauerampfer ist ihr Aroma weniger säuerlich und stärker in Richtung Zitrusnoten, mit einer etwas feineren und weniger fleischigen Blattstruktur.
Sie eignet sich auch hervorragend als Beetbegrenzung oder Zierpflanze: Die ausgewachsene Pflanze erreicht kaum mehr als 50 cm Höhe und verträgt die Konkurrenz anderer Wildpflanzen sehr gut. Man kann sie daher problemlos wachsen lassen, ohne sich ständig um sie kümmern zu müssen.
Anbau
Die Aussaat erfolgt ab März.
Der Blutampfer ist mehrjährig. Nur bei sehr starken und lang anhaltenden Frösten kann der oberirdische Teil absterben; im Frühjahr treibt die Pflanze zuverlässig wieder neu aus.
Eine robuste, dekorative und schmackhafte Wildpflanze, die in keinem naturnahen Garten fehlen sollte.