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0,2 ca. 35 Samen

Anbau: einfach
Saatgutproduktion: mittel

Aussaat: März bis Mai

Wasserbedarf:***

Rote Aubergine (Solanum aethiopicum)

3,40 €Preis
Anzahl
  • Rote Aubergine (Solanum aethiopicum): Von Afrika nach Lukanien. Eine ganz besondere äthiopische Auberginensorte, die in Süditalien gezüchtet wurde, wo sie beispielsweise in der lukanischen Stadt Rotonda die DOP-Bezeichnung erhielt. Wahrscheinlich wurde sie nach der Besetzung Äthiopiens im 20. Jahrhundert aus Afrika importiert und war einst vom Aussterben bedroht. Dank des gegründeten Konsortiums erfreut sie sich heute jedoch bester Gesundheit.

    Die Frucht ähnelt sehr stark einer Tomate, hat aber nicht den typischen Auberginengeschmack; sie ist würziger und leicht scharf, während ihre Textur etwas zäher ist. Neben ihren organoleptischen Eigenschaften, die sie zu einem unverzichtbaren Bestandteil vieler Gerichte machen, ist sie extrem reich an Antioxidantien; tatsächlich verfärbt sie sich nach dem Schneiden nicht schwarz. Die Pflanze ist sehr robust und benötigt keine häufige Bewässerung, verträgt aber keine Staunässe. Aussaat im Frühjahr, aber auch eine Winteraussaat in geschützter Umgebung ist sehr gut geeignet.

    Die Rote Aubergine Rotonda ist eine der vom Aussterben bedrohten Sorten, die wir kostenlos in den Herkunftsgemeinden und den angrenzenden Gebieten verteilen. Fordern Sie sie einfach an, indem Sie bei der Bestellung eine Nachricht hinterlassen oder anrufen, und holen Sie sie völlig kostenlos in unserer Zentrale ab.

  • Diese äthiopische Auberginensorte wurde in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts nach der Besetzung Äthiopiens importiert, wahrscheinlich aus Neugier aufgrund ihrer Ähnlichkeit mit Tomaten, die im lukanischen Dialekt als Merlingiana und Pummadora bekannt sind. Durch Züchtung wurde sie später für den Verzehr geeigneter und erhielt ihre heutigen Eigenschaften. Anschließend wäre sie fast verschwunden, doch heute wird sie dank der Weitsicht der Pollino-Anbauer, die ein Konsortium gründeten und die geschützte Ursprungsbezeichnung erhielten, erfolgreich kommerziell angebaut, auch für den Export. Dies zeigt das Potenzial traditioneller oder alter Sorten.

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