
1 g Samen
Aussaat: Februar bis März sowie August bis September
Pflanzabstand: 30 cm zwischen den Pflanzen und 40 cm zwischen den Reihen
Ernte: ab ca. 60 Tagen nach der Aussaat
Speiserübe Miyama (Brassica rapa)
Speiserübe 'Miyama' (Brassica rapa)
Das legendäre japanische Saatgutunternehmen Noguchi Seeds arbeitete über Jahrzehnte an der Züchtung einer zarten Speiserübe, die sich hervorragend für Salate eignet und außergewöhnlichen Geschmack sowie eine feine Textur mit hoher Widerstandsfähigkeit gegen Rissbildung und einem kräftigen Wuchs vereint.
Aus dieser langjährigen Züchtungsarbeit entstand in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Sorte Miyama. Sie gilt bis heute als eine der besten Speiserüben ihrer Art. Zu ihren Ehren findet sogar ein jährliches Fest statt, das dieses traditionsreiche Gemüse feiert.
Die Miyama-Rübe spielt eine wichtige Rolle in der gehobenen japanischen Küche. Sie wird für Suppen, Salate, eingelegte Spezialitäten und zahlreiche weitere Gerichte verwendet. Besonders bekannt ist Senmaizuke („Eingelegtes aus tausend Scheiben“), bei dem die Rübe hauchdünn geschnitten und mit Kombu-Algen sowie süßem Essig eingelegt wird.
Dank ihres milden Geschmacks eignet sie sich auch hervorragend zum Rohverzehr als knackiger Snack.
Anbau
Die Sorte besitzt eine sehr kurze Vegetationszeit. Sie kann im Spätsommer (August–September) oder – in Mittel- und Süditalien – am Ende des Winters ausgesät werden.
Die Ernte erfolgt je nach Kulturbedingungen etwa 40 bis 60 Tage nach der Aussaat, wenn die Wurzeln einen Durchmesser von 5–8 cm erreicht haben.
Japanische Speiserüben zeichnen sich dadurch aus, dass sie praktisch keine erdigen Aromen entwickeln. Gerade diese feine Geschmacksqualität macht sie zu einer der beliebtesten Rüben in der Küche vieler Spitzenköche.
