top of page

Eine Frucht (Samen)

Aussaat: Im Frühjahr, Mindesttemperatur für die Keimung 15 °C

Pflanzabstand: An Rankhilfen kultiviert, 2 m zwischen den Pflanzen und 2 m zwischen den Reihen

Ernte: Im ersten Jahr ca. 5 Monate nach der Aussaat; ab dem zweiten Jahr ca. 100 Tage nach dem erneuten Vegetationsbeginn

Weiße stachelige Chayote (Sechium edule)

8,50 €Preis
Anzahl
Nicht verfügbar

Stachelige Chayote – Grüne Sorte mit Dornen (Sechium edule)

In Italien, wo diese Pflanze besonders geschätzt und gesucht wird, ist sie unter vielen verschiedenen Namen bekannt: Zucchina Centenaria, Lingua di Lupo, Patata Spinosa, Melanzana Spinosa und weiteren lokalen Bezeichnungen.

Die grüne Chayote mit Dornen ist eine stärker domestizierte Form der wilden Variante (grün und stachelig, jedoch weniger ausgeprägt als bei den ursprünglicheren Formen).

Eigenschaften

Diese robuste und ertragreiche Sorte zeichnet sich besonders durch ihren Geschmack aus: weniger „gemüsig“ als andere Chayote-Sorten und stärker in Richtung Kartoffel gehend. Gleichzeitig bleibt sie zart, und auch der im Inneren der Frucht enthaltene Samen besitzt einen ausgezeichneten Geschmack.

Es handelt sich um die weniger bekannte, aber ohne Zweifel von Köchen und Liebhabern anspruchsvoller Küche besonders geschätzte Variante.

Anbau

Im Anbau unterscheidet sie sich nicht wesentlich von anderen Chayote-Sorten: Eine stabile Rankhilfe, ein guter Boden ohne Staunässe und ausreichend Platz genügen, um eine außergewöhnliche Ernte zu erzielen.

Wer eigenes Saatgut gewinnen möchte, sollte die Früchte vor der Keimung ernten, da diese häufig bereits an der Pflanze beginnt.

Herkunft und Besonderheiten

Ursprünglich aus Mittel- und Südamerika stammend, wächst die Chayote dort als mehrjährige Pflanze (siehe Abschnitt „Kultivierung“). Sie zeichnet sich durch ein schnelles Wachstum und eine sehr kräftige Entwicklung aus und eignet sich hervorragend zur Begrünung von Pergolen oder Zäunen.

Obwohl sie in Italien – besonders im kommerziellen Anbau – noch wenig verbreitet ist, gehört sie vor allem im Süden des Landes zur traditionellen Küche und wird dort auf vielfältige Weise verwendet.

Botanisch verdankt die Pflanze ihren Erfolg mehreren besonderen Eigenschaften: Im Winter trocknet der oberirdische Teil ab, während die Wurzel vital bleibt und im Frühjahr über viele Jahre neue Triebe bildet. Daher stammt auch die Bezeichnung „centenaria“ („hundertjährig“).

Außerdem ist die Chayote außerordentlich produktiv und ihre Früchte lassen sich während des Winters gut lagern.

Saatgutaufbewahrung

Um das Saatgut zu erhalten, muss die gesamte Frucht intakt bleiben.

Der innere Bereich der Chayote enthält den Embryo und den eigentlichen botanischen Samen. Das umgebende Fruchtfleisch dient als Nährstoffreserve für den Samen – ein Vorgang, der als Viviparie bezeichnet wird.

Praktisch bedeutet dies: Die komplette Frucht – innen und außen – stellt im gärtnerischen Sinn das Saatgut der Pflanze dar.

Kultivierung und Versand

Als rankende Pflanze benötigt die Chayote eine geeignete Unterstützung, damit sie sich in die Höhe entwickeln kann.

⚠️ Achtung: Aufgrund des Gewichts der Frucht bzw. des Saatguts erfolgt der Versand ausschließlich per Kurier.

⚠️ Achtung: Die Frucht ist essbar (von uns erzeugt und auf Wunsch mit Bio-Zertifizierung erhältlich). Sie wird jedoch isoliert angebaut, um Kreuzungen zu vermeiden, vor einer möglichen Keimung an der Pflanze geerntet und mit den für Saatgut vorgesehenen Maßnahmen behandelt.

Wir empfehlen daher, sie für die Aussaat zu verwenden. Im Handel sind Chayote-Früchte für den Verzehr häufig günstiger erhältlich (Saatgut unterliegt einer Mehrwertsteuer von 10 %, während Lebensmittel mit 4 % besteuert werden).

bottom of page