
Eine Frucht (Samen)
Aussaat: im Frühjahr, Mindestkeimtemperatur 15 °C
Sechstens: mit Kletterhilfen, 2 m von den Pflanzen und 2 m von den Reihen entfernt
Ernte: im ersten Jahr 5 Monate nach der Aussaat, ab dem zweiten Jahr 100 Tage nach der vegetativen Erholung.
Chayote Verde mit Stacheln (Sechium edule)
Stachelige Zucchini – Chayote (Sechium edule) – Grüne Sorte mit Stacheln
In Italien, wo diese Pflanze sehr geschätzt und gesucht ist, kennt man sie unter verschiedenen Namen: Zucchina Centenaria, Lingua di Lupo, Stachelige Kartoffel, Stachelige Aubergine und zahlreichen weiteren regionalen Bezeichnungen.
Dies ist die „wilde“ Form, die erste Chayote-Sorte, die aus der Neuen Welt nach Europa gelangte. Sie ist besonders robust und anspruchslos, da sie weniger stark wächst, allerdings etwas weniger ertragreich als die unbewehrte Sorte. Ihr Geschmack ist intensiver (es handelt sich dabei um feine Nuancen), die Früchte sind kleiner, neigen weniger dazu, außen hart und faserig zu werden, und sind etwas weniger lange lagerfähig als die stachellose Variante.
Dies ist die ursprüngliche, traditionelle Chayote – ideal für alle, die den authentischeren Geschmack und eine besonders widerstandsfähige Pflanze suchen.
Ursprünglich aus Mittel- und Südamerika stammend, wo sie als mehrjährige Pflanze wächst (siehe Abschnitt „Kultur“), zeichnet sich die Chayote durch ihr schnelles Wachstum und ihre kräftige Entwicklung aus. Sie eignet sich hervorragend zur Begrünung von Pergolen, Zäunen oder Rankgerüsten.
Obwohl sie in Italien, vor allem im kommerziellen Anbau, nicht weit verbreitet ist, gehört sie zur traditionellen kulinarischen Erinnerung, insbesondere im Süden des Landes, wo sie seit Generationen bekannt ist und auf vielfältige Weise zubereitet wird.
Botanisch verdankt die Pflanze einen Teil ihres Erfolges ihren besonderen Eigenschaften: Im Winter trocknet der oberirdische Teil ab, während die Wurzel vital bleibt und im Frühjahr über viele Jahre hinweg neue Triebe bildet. Daher stammt auch die Bezeichnung „Centenaria“ („hundertjährig“). Zudem ist die Pflanze außergewöhnlich ertragreich und ihre Früchte lassen sich während des Winters gut lagern.
Samenerhaltung
Um das Pflanzgut zu erhalten, muss die Frucht vollständig aufbewahrt werden.
Der innerste Teil der Chayote enthält den Embryo und den eigentlichen botanischen Samen der Pflanze, während das umgebende Fruchtfleisch als Nährstoffreserve für den Samen dient (ein Vorgang, der als Viviparie bezeichnet wird).
Aus gärtnerischer Sicht bildet daher die gesamte Frucht – innen und außen – den Samen der Pflanze.
Kultur und Versand
Da die Chayote eine Kletterpflanze ist, benötigt sie eine geeignete Rankhilfe, die ihre Entwicklung in die Höhe ermöglicht.
⚠️ Achtung: Aufgrund des Gewichts der Frucht bzw. des Pflanzguts erfolgt der Versand ausschließlich per Kurier.
⚠️ Achtung: Die Frucht ist essbar (eigene Produktion; eine Bio-Zertifizierung kann angefragt werden). Sie wird jedoch isoliert angebaut, um eine Fremdbestäubung und Kreuzung zu vermeiden, vor einer möglichen Keimung an der Pflanze geerntet und mit den für Saatgut vorgesehenen Maßnahmen behandelt. Wir empfehlen daher, sie zur Aussaat zu verwenden. Für den Verzehr sind Chayoten im Handel erhältlich und dort günstiger (Saatgut unterliegt einer Mehrwertsteuer von 10 %, Speiseware von 4 %).
Chayote Grün mit Stacheln (Sechium edule)
Die Chayote ist eine mehrjährige Pflanze. Wenn die Temperaturen über längere Zeit nicht unter 10 °C fallen (wie in Süditalien), übersteht sie den Winter ohne Blattverlust. In Regionen, in denen die Temperaturen zwar unter 10 °C sinken, aber keine langen Frostperioden auftreten, verliert die Pflanze im Winter ihren oberirdischen Teil und treibt im Frühjahr wieder aus, sobald die Bedingungen erneut günstig sind. Die langen Frostperioden in Norditalien erlauben leider keine Überwinterung im Freiland, die Pflanze kann jedoch problemlos einjährig kultiviert werden.
Aussaat:
Die Aussaat ist sowohl im Topf als auch direkt im Freiland möglich, sobald die Nachttemperaturen dauerhaft über 15 °C liegen und keine Frostgefahr mehr besteht. Die gesamte Frucht wird ausgesät und dabei weniger als zur Hälfte mit Erde bedeckt. In den ersten Keimstadien reagiert die Pflanze sehr empfindlich auf Staunässe. Wenn möglich, empfiehlt sich daher die Aussaat im Topf mit anschließendem Auspflanzen, sobald die Jungpflanze eine Höhe von etwa 40 cm erreicht hat. Der Topf ermöglicht außerdem eine frühere Aussaat ohne Risiko: Bei einem Temperaturabfall kann die junge Pflanze geschützt untergebracht werden.Pflanzabstand und Kultur:
Die Chayote ist eine robuste und einfach zu kultivierende Pflanze. Man muss jedoch berücksichtigen, dass sie stark rankend wächst und unter geeigneten Bedingungen eine außergewöhnliche Wuchskraft entwickelt. Die Triebe können eine Länge von bis zu 10 Metern erreichen. Eine stabile Rankhilfe ist daher unerlässlich. Die Früchte sollten möglichst nicht den Boden berühren, um Fäulnis zu vermeiden.An den Boden stellt die Pflanze keine besonderen Ansprüche. Vermeiden Sie jedoch eine übermäßige Stickstoffversorgung: Es ist wichtig, das kräftige Wachstum etwas zu kontrollieren, damit es nicht auf Kosten der Fruchtbildung geht.
Bewässerung:
Während der ersten Entwicklungsphase sollte der Boden gleichmäßig feucht gehalten werden, ohne ihn zu stark zu durchnässen. Mit zunehmendem Wachstum der Pflanze kann die Wassermenge schrittweise erhöht werden.Krankheiten und Schädlinge:
Die Chayote ist allgemein sehr widerstandsfähig und wird kaum von Krankheiten befallen. Während der Blüte können jedoch Blattläuse auftreten. In dieser Phase sollte besonders auf Ameisen geachtet werden, da sie Blattläuse häufig auf die Pflanzen übertragen.Ernte:
Der Erntezeitraum hängt von den Temperaturen ab und beginnt normalerweise gegen Ende des Sommers und reicht bis in die letzten Herbsttage. Die Pflanze ist außergewöhnlich produktiv. Lagern Sie die Früchte an einem trockenen, kühlen Ort, um eine vorzeitige Keimung zu verhindern.In der Küche:
Die Chayote eignet sich für zahlreiche Zubereitungen: Sie kann wie eine Kartoffel im Ofen gegart, geschmort oder in der Pfanne angebraten werden. Ihr Geschmack erinnert entfernt an Zucchini, besitzt jedoch eine festere und zugleich „cremigere“ Konsistenz.
